Die
Betriebsversammlung war geprägt vom Bericht des

Trauer um Verlust von Arbeitsplätzen
Nachkalkulationen
würden sehr schnell beweisen daß dies eine falsche Vorgehensweise sei -
da aus der Vergangenheit heraus bewiesen werden könne das Fremdvergabe
eingerechnet mit sogenannten Vorruhestandskosten deutlich teuerer sei.
Noch
während P. Jaszczyk sprach formierten sich mehrere Hundert
Belegschaftsmitglieder zu einem "Trauerzug" in die
Westfalenhalle. Mit einem Sarg sowie Transparenten und Protestschildern
und 400 brennenden Kerzen machten sie deutlich was sie von dieser Politik
halten. Der Betriebsratsvorsitzende mahnte die notwendige Einführung des
Qualitätsandonsystems an. Dabei forderte er den Werksdirektor auf endlich
die starre Haltung hinsichtlich der Beibehaltung der 30minütigen
Gruppengespräche aufzugeben. Brems kündigte an beim Wochenbeginn zu
dieser Frage dem Betriebsrat eine Antwort zukommen zu lassen. Jaszczyk
sagte deutlich was vom neuen Vorstandsvorsitzenden Carl Peter Forster
erwartet wird - "der Belegschaft verloren gegangenes Vertrauen und
Stolz auf die Marke Opel zurückzugeben sowie die Orgie von Fremdvergaben
zu stoppen" Das hatte der Betriebsratsvorsitzende Forster bereits
Tage vorher in einem Gespräch mitgeteilt.
Die
Versammlung wurde von der Mehrheit der Teilnehmer hervorragend gut
bewertet.